Vortragende 2017-01-04T21:35:53+00:00

Chancen Ostasien 2016

Vortragende

Frank Lenhardt

Gründer der Agentur „InternChina“

„Wege in die Praxis in China – welches Fachpraktika für Ostasienwissenschaftler? Und wie stelle ich sicher das es mich – auch unterkulturell – optimal auf meinen Job vorbereitet?!“
Schon während eines Praktikums in Deutschland müssen oft Tätigkeiten ausgeführt werden, für die man überqualifiziert ist und für die man sich auch nicht beworben hat. Eine Bewerbung für ein Praktikum in Asian potenziert diese Gefahr aufgrund von erschwerter Kommunikation. In meinem Vortrag zeige ich auf wie wir sicherstellen dass Ostasienwissenschaftler genau das Auslandspraktikum bekommen, das Ihnen auch vorschwebt und dabei die Tätigkeit ausführen die sie auf Ihren Job vorbereitet. Und dabei als Agentur ein Konzept verfolgen, bei dem die Studenten auch nur Geld bezahlen, nachdem sie sich für ein Praktikum entschieden haben. Ich stelle die 4 chinesischen Städte vor, in denen die Praktika absolviert werden können und die in den letzten 10 Jahren regelmäßig als „most livable cities“ ausgezeichnet wurden – ein chinesischer Blick über den Shanghai & Beijing Tellerrand hinaus. Wir haben als Ziel, euch für China zu begeistern anstatt als Agentur abzuschrecken – nicht nur für ein Praktikum, sondern vielleicht auch für den ersten Job den wir ebenfalls in China anbieten.

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Ich habe meine Firma InternChina 2006 in China gegründet und dort die letzten 10 Jahre gelebt bevor ich Anfang 2016 unser Büro im Rhein-Main-Gebiet eröffnet habe. In China habe ich neben InternChina für 2 Personalberatungen Dependancen in China gegründet und die letzten 4 Jahre als kaufmännischer GF einer Fabrik mit 40 MA gearbeitet.
Nach meinem MA in Kommunikationswissenschaft und Marketing habe ich während der Zeit in China einen MBA im Fernstudium an der Uni Kaiserslautern in „Personalentwicklung“ gemacht, was neben der Tätigkeit in meiner eigenen Firma auch einen Schwerpunkt bei der Arbeit in der Fabrik darstellte. In China habe ich mich im Schwerpunkt um Finanzen & Personalrecruiting- und Entlohnungsthemen gekümmert, aber auch um Produktionsthemen wie Produktionsplanung, QM, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Finanzen, Personal, Logistik, Einkauf, Lagerführung, bis hin zu Sales, Marketing.

Jörn Westhoff

Rechtsanwalt, Spezialist für Internationales Wirtschaftsrecht / Professor für deutsches und internationales Wirtschaftsrecht – Rechtsanwälte Dr. Wehberg und Partner GbR, Hagen / FOM Hochschule, Essen / eufom University, Luxemburg

Schon Bruno Lewin, der inzwischen verstorbene Bochumer Altmeister der Japanologie, hat regelmäßig empfohlen, das Studium der Ostasienwissenschaften mit einem „harten“ Fach zu kombinieren. Dabei ist darauf zu achten, dass das „harte“ Fach in solchem Umfang studiert wird, dass es nicht nur Ergänzung zum Studium der OAW ist – bei manchen Fächern ist nur ein komplettes Vollstudium sinnvoll. Der Mehraufwand bietet aber überraschende Einblicke in beide Studienfächer und bereitet auf spannende und interessante Tätigkeiten vor. Die Doppelqualifikation hilft außerdem, überraschende Karriereentwicklungen und unvorhergesehene Situationen ohne Bruch in Lebenslauf und Karriere zu verkraften. Der Referent berichtet dazu aus seinem eigenen Studium und beruflichen Werdegang. Die Diskussion im Anschluss an den Vortrag soll erschließen, ob und inwieweit unter den Bedingungen von Bologna auch heute noch solche Studienerfahrungen möglich sind.

Jörn Westhoff hat 1992/1993 an der RUB die beiden Studiengänge Rechtswissenschaft und Ostasienwissenschaften (mit Schwerpunkt Japanologie) abgeschlossen. Nach mehreren Jahren als Rechtsanwalt in Düsseldorf wechselte er zu einer deutsch-japanisch-chinesischen Kanzlei in Tokyo, bei der er elf Jahre lang tätig war. Seit 2012 ist er zurück in Deutschland. Als Rechtsanwalt berät er, wie schon in Tokyo, europäische Unternehmen zum Recht Japans und Chinas, an der Hochschule bringt er seine praktischen Erfahrungen im internationalen Wirtschaftsrecht in die Lehre ein.

Marc Bermann

Leiter des Chinaprogramms der Stiftung Mercator

Was meinen Stiftungen, wenn sie von Völkerverständigung sprechen? Und vor allem: was machen sie da genau? In seinem Vortrag wird Marc Bermann aus seinem Arbeitsalltag als Leiter des Chinaprogramms einer großen privaten deutschen Stiftung berichten und einige der immer wiederkehrenden Fragen beleuchten, welche sich tagtäglich aufs neue ergeben, wenn man sich im interkulturellen Kontext zwischen China und Deutschland bewegt und dabei das Ziel verfolgt, die Welt für möglichst viele Menschen ein kleines bisschen besser zu machen…

Marc Bermann studierte Politikwissenschaft und Moderne Sinologie in Heidelberg und Shanghai. Anfang der 2000er Jahre gründete und leitete er in Shanghai und Hongkong die Medien- und TV-Produktionsfirma eMBee Productions, Ltd. Zu seinen Auftraggebern und Kooperationspartnern gehörten unter anderem ARD und ZDF, CNN, CNBC, BBC, CCTV, Shanghai TV, Pixar, World Economic Forum sowie die European Broadcasting Union (EBU). Nebenberuflich engagierte sich Marc Bermann als interkultureller Trainer und Berater großer internationaler Unternehmen in China wie Bosch, Time Warner, Fresenius Kabi, Nike und Siemens. Von 2007 bis Anfang 2011 baute Marc Bermann als Projektleiter den Chinaschwerpunkt der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart auf. Seit Mai 2011 ist er Programmleiter des Regionalschwerpunkts China im Kompetenzzentrum Internationale Verständigung der Stiftung Mercator in Essen.

Kristina Dudda

Studierende der Koreanistik und Sinologie

Du möchtest eine einmalige Erfahrung machen und ein Jahr lang fernab des gewohnten Umfelds deine eigenen Stärken kennenlernen und Schwächen besiegen? Allein der Gedanke in Seoul oder Daegu zu studieren lässt dein Herz höherschlagen? Dann solltest du dir unseren Vortrag nicht entgehen lassen. Wir bieten dir nicht nur eine Übersicht über die wichtigsten Schritte bei der Vorbereitung deines Auslandsjahres, sondern geben dir auch wertvolle Insider Tipps was du unbedingt gesehen/gegessen/erlebt haben solltest und was du unbedingt aus Deutschland mitnehmen solltest.

Kristina Dudda studiert Koreanistik und Sinologie in Bochum. 2014 bis 2015 studierte sie ein Jahr lang an der Ewha Womans University in Seoul, Südkorea und machte eine zweimonatige Asienreise im Anschluss an ihren Aufenthalt.

Bettina Dirauf

2-Fach Bachelor Medienwissenschaft und Koreanistik

„Was willst du mit Koreanistik später mal machen?“ Diese Frage haben Studentinnen und Studenten der Koreanistik bestimmt schon viele Male zu hören bekommen. Der Vortrag soll einen Einblick in verschiedene mögliche Berufe und den koreanischen Arbeitsalltag geben.

Bettina Dirauf studiert seit 2013 Medienwissenschaft und Koreanistik an der Ruhr-Universität Bochum. Von August 2015 bis August 2016 war sie ein Jahr Austauschstudentin an der Sogang University in Seoul. Neben dem Studium absolvierte sie einige Praktika und sammelte Arbeitserfahrung in verschiedenen Bereichen. So war sie Parktikantin bei dem Fernsehsender EBS (Educational Broadcasting System), als freie Mitarbeiterin des deutschsprachigen Programms für KBS World Radio tätig und arbeitete als Deutschlehrerin an der Chosun University in Gwangju.

Jens Behling

analyse asia GmbH – Unternehmensgründer

Mit unserem selbst entwickelten Online-Marktumfragesystem (OMUS) sind wir in der Lage innerhalb sehr kurzer Zeit Trendanalysen oder Feldstudien über Konsumverhalten und Präferenzen chinesischer Konsumenten durchzuführen. Eine erste Veröffentlichung auf der Internet-Plattform der Statista GmbH steht kurz bevor. In meinem Vortrag möchte ich über unsere Erfahrungen als Unternehmensgründer sowie die alltägliche Arbeit zwischen den Kulturen berichten. Natürlich werde ich auch den derzeitigen Status Quo der analyse asia GmbH vorstellen sowie einen Ausblick auf die zukünftige Unternehmensentwicklung geben. Falls Teilnehmer weitere Fragen über Gründung, Praktika, Berufschancen oder weiteren Themen haben, stehe ich nach dem Vortrag gern zur Verfügung.

Jens Behling studiert Wirtschaft und Politik Ostasiens an der RUB und gründete 2012 das Bochumer Unternehmen analyse asia GmbH. Das Spin Off ist spezialisiert auf Konsumforschung in China sowie die Beratung deutscher mittelständischer Unternehmen vor und während des Markteintritts in China, Vietnam und der Mongolei.

Alexandra Redmann

Promotionsstudentin – Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Du hast Deinen geisteswissenschaftlichen Masterabschluss (fast) hinter Dir, würdest Dich aber gerne noch ausgiebiger mit einem Forschungsthema auseinandersetzen und Dich weiter qualifizieren? Dann stellst Du Dir vielleicht folgende Fragen: Was kommt auf mich zu, wenn ich mich nach Abschluss eines Masterstudiums (z.B. in Ostasienwissenschaften) für eine Promotion entscheide? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, und welche Möglichkeiten eröffnet mir dieser Weg? Mein Vortrag soll interessierten Studierenden einen Überblick über das Promotionsstudium in einer Geisteswissenschaft geben, und unter anderem über verschiedene Promotionsformen (strukturierte oder Individual-Promotion), Bewerbungsverfahren und Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Zudem gebe ich einen Einblick in meinen Alltag als Doktorandin der allgemeinen Sprachwissenschaft (Psycho-/Neurolinguistik).

Alexandra Redmann studierte Linguistik und Japanologie (Sprache und Literatur Japans) an der Ruhr-Universität Bochum und als Erasmusstudentin an der Universitetet i Bergen, Norwegen. Das Masterstudium in Allgemeiner Sprachwissenschaft absolvierte Sie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie seit 2014 Promotionsstudentin im Bereich Psycho-/Neurolinguistik am Institut für Sprache und Information ist.

Florian Pölking

Welche Wege bieten sich Ihnen als Student der Ruhr-Universität für einen Studienaufenthalt in Korea? Wie gestalten sich die Studienbedingungen? Was erwartet mich im koreanischen Alltag? Worauf kann ich mich freuen, worüber muss ich nachdenken? Auf diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen erste Antworten und Einblicke geben.

Florian Pölking studierte Koreanistik und Sinologie an der Ruhr-Universität Bochum. Er promovierte 2016 in der Sektion Sprache und Kultur Koreas der Fakultät für Ostasienwissenschaften der RUB. Seit 2011 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator zweier Drittmittelprojekte in der Sektion tätig.

Michael Zhong

Vor allem diejenigen, die das erste Mal in Richtung Asien reisen, stoßen bereits vor dem Einstieg ins Flugzeug auf Stolperfallen. Der erste Teil des Vortrags richtet sich an Reisende, die zum ersten Mal nach China reisen und sich über Visum-Beantragung, Besonderheiten vor Ort und Bargeldbeschaffung informieren möchten. Für den Vortrag wurden unter Anderem die Erfahrungen von erstmalig nach China reisenden Studenten gesammelt. Der zweite Teil ist auch für erfahrene China-Reisende interessant: Essentielle Apps, die einem das Leben vor Ort vereinfachen, Tipps zu Flugtickets und interessante Vorschläge für Ausflüge laden zur nächsten China-Reise ein.

Michael Zhong studiert seit 2013 Wirtschaft und Politik Ostasiens an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2011 bis 2012 absolvierte er einen Chinesisch-Sprachkurs an der Beijing Language and Culture University. Schon in jungen Jahren reiste er regelmäßig nach China und hat heute über fünf Jahre Lebenserfahrung in China gesammelt.

Virginie Grillet

INTRODUCTION TO „WORK IN JAPAN“
2 goals for this seminar = 1) to inform students about recruitment`s
process in Japan, always unknown. 2) to select the top students to go to
our London Career Fair in February 2017.

Top Career Fair London February 2017

http://www.topcareer.jp/inter/fair/tceuro2017/ [7]

CONTENT OF THE SEMINAR =

1) Recruitment trends

2) Japanese employment standards

3) Our support during the recruitment process

4) Career Fair in London – Feb 2017

5) Testimonials

6) Q & A

A SHORT PRESENTATION OF TOP CAREER =

Fourth Valley Concierge is a recruitment consulting company based in Tokyo.

We have 2 departments = 1) Study Abroad supports for international

students 2) Top Career for young graduates

Our recruitment service TOP CAREER, founded in 2007 as the main service

of Fourth Valley Concierge Corporation, has been working as a hub to

connect Japanese corporations and foreign university students as well as

recent graduates.

http://www.topcareer.jp/inter/

We have rich network of more than 100,000 university students around the

world, and have successfully provided them with internship / full-time

job opportunities with Japanese major corporations in various industries.

_TRENDS_

_“The Japan Times reports there were 717,504 foreign workers in Japan in 2013 [8], a number up 5.1% from 2012″. _

More and more Japanese companies are looking for young graduates/Top universities in Europe (UK, France and Germany).

Fourth Valley Tokyo has been recruiting YOUNG TALENTS FOR ASIANCOMPANIES for almost 10 years.

Japan seeks edge with global talents and we are screening them to start their career in Asia.

Recently, 2 of our Interns (from Oxford and Princeton) got an offer from Tokio Marine (Huge Insurance company).

_“…only universities able to establish links with companies can promote the employability of their graduates”…_

European Universities KeyManager for a Japanese consulting company, specialized in the recruitment of young graduates, all over the world, for Japanese companies.

After 15 years of working experience in France (Marketing, product management and sales), 10 years abroad (China, India, Japan, Germany), she now lives in France (Paris).

She is supporting the best Universities to promote their global programs (Bachelor+Master+MBA) in South East Asia.

With young graduates, she participates to Career Fairs and gives “Work in Japan“ info sessions to students who are willing to work abroad very soon. Thanks to this approach, she identifies the potential of top candidates, ready for the job screening in Japan.

Katharina Dreßen

Wer sein Studium um einen Aufenthalt in Japan ergänzen möchte, dem stellen sich zunächst einige Fragen. Austauschstudium, Praktikum oder „Gap-Year“? Wie finanzieren? Woher bekomme ich ein Visum? Wo kann ich wohnen? Hilfestellungen und Tipps zur Beantwortung dieser und anderer Fragen bietet der Vortrag „Studienbegleitender Aufenthalt Japan“

Katharina Dreßen begann im Wintersemester 2009/10 ihr Studium der „Wirtschaft und Politik Ostasiens“ mit den Schwerpunkten Japanisch und Politikwissenschaften. Von September 2011 bis Juli 2012 absolvierte sie ein Austauschjahr an der Nihon Daigaku in Tokyo, bevor sie im Herbst 2013 ihr Bachelorstudium abschloss. Im Rahmen des Masterstudiums „Politik Ostasiens“ sammelte sie im Jahr 2014 praktische Erfahrungen durch ein halbjähriges Praktikum bei Bosch Japan und ein dreimonatiges Praktikum im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Osaka-Kobe